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Ohne Netz im U-Bahnnetz

07. August 2013

„Und dann erzählt mir der Max gestern, dass er auf dem Tollwood jemand kennengelernt hat, der … hallo, Resi, hallo – hörst du mich noch? Haaallo! …. Ja, hallo, jetzt bin’s ich wieder, es war grad das Netz weg, also – auf jeden Fall sagt der Max …“

Solche oder so ähnliche Gespräche bekommt man in der U-Bahn am laufenden Band mit, ob man nun möchte oder nicht. Und vielleicht ist einem das selber schon mal passiert: Gerade in dem Moment, wo es am spannendsten wird, ist das Netz weg. Und man fragt sich: Warum kann eine Handyverbindung in der U-Bahn abbrechen?

Dafür verantwortlich, dass das Handynetz in der Münchner U-Bahn funktioniert, sind die vier Netzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom, E-Plus und Telefónica O2 Germany. Die MVG hat es im Münchner Untergrund möglich gemacht, dass die Anlagen der Betreiber eingebaut werden können – und dass die Fahrgäste mit dem Handy telefonieren können. Wer nonstop ganz ohne Funklöcher reden will, muss sich an seinen Provider wenden, um herauszufinden, warum es manchmal zu einem eingeschränkten Netz kommen kann.

Aus Rücksicht auf die anderen Fahrgäste sollte man grundsätzlich darauf achten, dass es beim Telefonieren nicht zu laut wird – das schont die Nerven der Mitfahrer und nicht zuletzt die eigenen Stimmbänder. Am angenehmsten lässt es sich ja sowieso an einem schönem Ort wie einer Parkbank im Englischen Garten ratschen: „Also, der Max hat mir erzählt, dass er auf dem Tollwood jemand kennengelernt hat, der mit dem Bruder seines Fußballtrainers auf der Uni im gleichen Seminar war, Wahnsinn, oder?“