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Spieglein, Spieglein an der Wand …

19. August 2013

„… wer ist die Schönste im ganzen Land?“, fragt die böse Stiefmutter den Spiegel und bekommt zur Antwort: „Frau Königin, Sie sind die Schönste im ganzen Land. Aber Schneewittchen hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen ist noch tausendmal schöner als Ihr.“ Spiegel, die ihrem Betrachter gnadenlos die Wahrheit sagen, gibt es auch an jedem U-Bahngleis. Oft sieht man davor coole Jungs, die sich komplizierte Frisuren richten, bevor sie dann topgestylt zum Date davoneilen. Oder elegante Damen, die sich den Lippenstift nachziehen. Das kann manchmal schon dauern … und überhaupt: Sind die Spiegel nicht für was ganz anderes da?

Korrekt: Der Spiegel ist für den Fahrer da und nicht fürs Styling. Im Spiegel überprüft der U-Bahnfahrer, ob die Bahnsteige frei sind und alle Fahrgäste ordnungsgemäß ein- und ausgestiegen sind. Erst dann erklingt „Die Türen schließen, zurückbleiben bitte!“. Die mannshohen Spiegel sind dabei so ausgerichtet, dass der Fahrer den gesamten Bahnsteig überblicken kann. Ist der Sicherheitsstreifen frei? Hängt noch ein Rucksack aus der Wagentür? Rüttelt jemand von außen an der der Tür und will in letzter Sekunde mitfahren? Wenn sich jemand vor den Spiegel stellt, ist die Sicht des Fahrers deutlich behindert. Das kann gefährlich werden!

Von daher: Richten Sie bitte Frisur und Kussmund in Ihrem Handspiegel. Und nur für den Fall, dass Ihr Date schon am Bahnsteig wartet, ein Tipp: Während der Fahrt gibt das U-Bahnfenster einen fast ebenso guten Spiegel ab …