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Ein Bus für drei Stadtteile

11. Dezember 2013

Am Abend nach der Arbeit bleibt noch ein bisschen Zeit für Besorgungen, Termine und Verabredungen. Manchmal liegen die Ziele aber wirklich so unpraktisch, dass man kreuz und quer durch München muss:

Der Hausarzt ist am Harras, der beste Schuster der Stadt aber in der Silberhornstraße und die schicke Bar, in der man sich trifft, hat am Max-Weber-Platz eröffnet. Das bedeutet: Lange Wege in die Stadt hinein und wieder heraus, weil das U-Bahnnetz Münchens sternförmig angelegt ist. Gibt’s denn keine Alternative?

Doch, denn ab 15. Dezember startet der ExpressBus X30. Er verbindet die drei Stadtteile Sendling, Giesing und Haidhausen mit neun Stationen, die alle an Knotenpunkte der U-Bahn, S-Bahn oder Tram liegen. Weil nicht, wie sonst beim Bus üblich, in kurzen Abständen Haltestellen sind, kommt man mit dem ExpressBus oberirdisch flott voran. Er fährt montags bis freitags von früh morgens bis 22:30 Uhr. Was man beachten muss: Im ExpressBus gilt die gleiche Kurzstreckenregelung wie in der U-Bahn, das bedeutet, ein Kurzstreckenticket gilt im X30 für zwei Haltestellen – nicht wie in regulären Bussen bis zu vier Stationen.

Also mal rechnen: Vom Harras zur Silberhornstraße kommt man mit dem ExpressBus in einem Rutsch in 12 Minuten. Dann schafft man es gerade noch rechtzeitig zum Schuster, bevor der um 19 Uhr schließt. Und von dort zum Max-Weber-Platz braucht man nur noch 13 Minuten. Perfektes Timing, um in der neuen Bar noch einen guten Sitzplatz zu ergattern! Und ein paar Minuten Feierabendzeit hat man ganz nebenbei auch noch gewonnen …