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Kleines MVG Sommer-ABC

10. Juni 2014

Endlich wieder Sommer! Das heißt Eisbecher essen, ins Freibad gehen oder bis spät am Abend draußen sitzen. Die ersten Wochen freut man sich über die steigenden Temperaturen, aber wenn es dann immer wärmer wird, wünscht man sich zeitweise nur noch an den Nordpol.

Auch in U-Bahn, Bus und Tram wird es zuweilen kuschelig warm. Welche Abkühlungsmöglichkeiten es gibt und wie Sie mit der MVG gut durch den Sommer kommen, sagen wir Ihnen in unserem Sommeralphabet.

A wie Abkühlung
In den U-Bahnzügen älteren Baujahrs gibt es Klappfenster, die bei warmen Temperaturen Abkühlung durch den Fahrtwind verschaffen. Einige der C-Züge haben eine Luftzirkulationsanlage eingebaut. Zwar fährt die U-Bahn fast ausschließlich unterirdisch, aber ab und zu steigt man im Sommer in einen unerwartet warmen Zug. Das liegt daran, dass er zuvor auf den oberirdischen Abschnitten der U5 oder U6 unterwegs war oder im Betriebshof unter freiem Himmel stand. Es dauert allerdings einige Zeit, bis ein von der Sonne aufgeheizter Zug wieder abgekühlt ist.

B wie Badebus
Bei schönem Wetter fährt der Badebus der Münchner Linien täglich ab der S-Bahnstation Lochhausen zum Langwieder See. Unter www.badebus.com oder der Servicenummer 089 / 32304 111 können Sie abfragen, ob Badewetter ist oder nicht.

E wie Eisbach
Ein beliebtes Vergnügen an heißen Münchner Sommertagen ist das Baden im Eisbach. Viele las-sen sich im Kanal treiben und fahren dann mit der Tram zurück. Es spricht nichts dagegen, solange man seinen Fahrschein dabei hat und sich nicht mit nassen Badehosen und Bikinis auf den Sitzen niederlässt. Die paar Meter sollte man bitte in der Tram stehen bleiben, so dass sich der nächste Fahrgast über einen trockenen Sitz freuen kann.

F wie Ferienzeit
In den großen Ferien fahren weniger Fahrgäste als sonst mit der MVG. Wir nutzen die Gunst der Stunde und arbeiten deswegen an mehreren Baustellen. Welche gerade aktuell sind, finden Sie auf unserer Homepage unter Betriebsänderungen.

G wie Gleise
Große Hitze macht den Gleisen eigentlich nichts aus, schließlich sind sie aus Stahl gefertigt. Das Füllmaterial der Schienen kann aber schon mal – wie man selbst im Sommer – zerfließen. Damit die schwarze Füllung bei der Tram keine Stolperfalle darstellt, müssen die Mitarbeiter vom Gleisbau ausrücken und das überschüssige Material entfernen.

K wie Klimaanlage
Alle neueren Busse und Trambahnen verfügen über Klimaanlagen, die den Innenraum auf bis zu drei Grad unter der Schattentemperatur im Freien kühlen. Da Busse aber den ganzen Tag über in kurzen Haltestellen-Abständen ihre Türen öffnen und schließen, bringt jeder Stopp warme Luft mit. Wo alle paar hundert Meter die Türen auf- und zugehen, wird es nie so richtig kühl, denn neue warme Luft kommt an jeder Station ins Fahrzeug.

R wie Rollo
In den neueren U-Bahnzügen hat der Fahrer ein Rollo, das ihm in zweierlei Hinsicht nützt: Es schützt ihn vor allzu großer Hitze auf den rund zehn Kilometern oberirdischer Streck und bietet ihm einen guten Sichtschutz, bevor er wieder in den Untergrund fährt. Wer schon einmal vom gleißenden Sonnenlicht ins Dunkle gekommen ist, weiß, dass man sich erst an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnen muss.

Z wie Zug
Simpel, aber angenehm abkühlend: Wenn die U-Bahn einfährt, gibt’s für die Wartenden einen richtig großen Luftzug, dessen Sog sich über den ganzen Bahnsteig zieht.