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Die Nahverkehrs-Top 5 x 5 – Nr. 3: Höflichkeit

30. August 2016

Geben Sie ruhig zu – Sie wollen es doch auch: Dass der nette Herr die Tasche auf den Schoß nimmt, damit der Sitzplatz für Sie freibleibt, dass die junge Frau in angemessener Lautstärke telefoniert und dass man Ihnen freundlich Antwort auf eine Frage gibt. Denn so klappt das gemeinsame Miteinander einfach besser. Ganz allgemein ... und auch im speziellen in U-Bahn, Bus oder Tram.

Top 1: Bitte nutzt euer Smartphone so, dass es keinen anderen Fahrgast stört. Das gilt für lautes Telefonieren als auch für Musik oder Spiele. Auch wenn es vielleicht den ein oder anderen Fahrgast brennend interessieren würde, warum Martina jetzt von Jonathan verlassen wurde: Jeder möchte gern eine ruhige Fahrt haben – bitte nehmt Rücksicht!

Top 2: Bitte nehmt eure Handtasche oder euren Rucksack auf den Schoß, die Sitzplätze sind für Fahrgäste gedacht, nicht für Gepäck. Das gilt ebenso für Regenschirme, Aktenordner, Hunde, Blumensträuße, Zeitungen, Jacken, und und und …



Top 3: Bitte nehmt euer Fahrrad nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten mit. Wer sich nicht daran hält, der muss das erhöhte Beförderungsentgelt von derzeit 60 Euro zahlen. Die Ausnahme bilden Kinderfahrräder und Klappräder mit einer Reifengröße bis 12,5 Zoll. Die Fahrradmitnahme kostet 2,60 Euro mit der Fahrrad-Tageskarte. Außerdem darf das Radl nicht in der Hauptverkehrszeiten mitfahren. Die Hauptverkehrszeiten sind Montag bis Freitag von 6 – 9 Uhr und von 16 – 18 Uhr. In Bus und Tram sind Fahrräder generell nicht erlaubt. Spontan losradeln kann man übrigens auch mit MVG Rad.

Top 4: Bitte nehmt besonders auf mobilitätseingeschränkte Fahrgäste Rücksicht und überlasst ihnen die ausgeschilderten Bereiche, die sich meist in Einstiegsnähe befinden, oder euren Sitzplatz. Auch ältere Menschen und Schwangere freuen sich, wenn man ihnen einen Sitzplatz anbietet, wie in diesem Video mit dem Münchner Kindl.



Top 5: Man kennt diese Tage. Da fragt man ganz höflich, ob der junge Herr mit der Schiebermütze nicht noch ein bisschen rücken könne, da entgegnet er schnippisch: „Schaut es hier so aus, als ob noch mehr Platz wäre?!“ – und schon ist der Morgen im Eimer. Eine freundliche Entgegnung hätte man besser vertragen können. Daher: Bitte geht freundlich und respektvoll mit anderen Fahrgästen und mit unseren Fahrern um. Es hilft nichts, zu brüllen, zu stänkern oder grantig zu werden, auch wenn in Bayern das Granteln manchen als Lebensart gilt. Ein höfliches „Danke“, „bitte“ und ein freundlicher Ton entzerrt so manche unschöne Situation. Auch unsere Fahrer sind nur Menschen – daher bitte nicht nachtragend sein, wenn sie  mal einen schlechten Tag haben. Es gilt: Gemeinsam geht’s einfach besser!

 

Weitere Folgen unserer Top 5:

Sauberkeit - wir erklären, wie man ganz einfach dazu beitragen kann, dass es schön sauber bleibt in U-Bahn, Bus und Tram.

Pünktlichkeit - hier geht es um Stadtverkehr, ums Ein- und Aussteigen, ums Türen aufhalten und alle Türen nutzen und ums Falschparken.

Und es folgen noch diese beiden Themen:

Sicherheit - wir widmen uns den Themen Aufmerksamkeit, Notfallsäule, Videoüberwachung, Notrufknopf und U-Bahnwache.

Information - hier erklären wir die Anzeiger und ihre Tücken, die MVG Apps, Aushänge in gedruckter Form, Durchsagen und den Störungsticker.