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MVV oder MVG – wo ist da der Unterschied?

04. Oktober 2012

Ob in U-Bahn, S-Bahn, Bus oder Tram – in München und Umgebung kann man überall mit dem MVV-Ticket einsteigen.

MVV ist das Kürzel des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds. Gegründet wurde der Verbund 1971, als München für Olympia auch nahverkehrstechnisch richtig aufgerüstet wurde. Praktisch ist die Verbundlösung für die Fahrgäste – der MVV-Tarif gilt für alle Verkehrsmittel im Gebiet. Und die Fahrpläne der verschiedenen Verkehrsmittel sind – dort wo es möglich ist – dass das Umsteigen an den Knotenpunkten gut und schnell funktioniert. Wichtig zu wissen ist allerdings:

Im MVV sind diverse Verkehrsunternehmen versammelt. Die MVG – die Münchner Verkehrsgesellschaft, eine Tochter der Stadtwerke München, – ist verantwortlich für U-Bahn, Tram und die Busse bis zur Liniennummer 199. Die Münchner S-Bahn hingegen wird von der DB Regio verantwortet, gehört also zur Deutschen Bahn. Weitere Mitglieder im Verbund sind unter anderem die Bayerische Oberlandbahn BOB sowie verschiedene Regionalbusunternehmen, die die Busse ab der Liniennummer 200 bedienen.

Deshalb gibt es auch verschiedene Adressaten, vor allem, wenn etwas nicht so läuft wie geplant: Die verschiedenen Unternehmen im MVV haben jeweils eigenes Personal, eigene Fahrzeuge und Strecken. Für alles, was sich um U-Bahn, Bus (bis zur Nr. 199) und Tram dreht, sind wir als MVG der richtige Ansprechpartner. Alles, was hingegen an S-Bahnhöfen oder in den S-Bahnzügen passiert, ist Belang der DB Regio S-Bahn München. Und welches Busunternehmen die Liniennummern ab 200 fährt, ist im MVV Gesamtfahrplan oder auch am Aushangfahrplan an der Haltestelle nachzulesen.