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Sommerzeit in U-Bahn, Bus und Tram

02. Juli 2015

Heiße Tage lassen die Temperaturen auch in Bussen und Bahnen ansteigen. In vielen Fahrzeugen gibt es inzwischen zwar Klimaanlagen. Aber wo alle paar hundert Meter die Türen auf und zu gehen, wird es natürlich nie richtig kühl. Die Kühlwirkung der Klimaanlagen ist zudem abhängig von der Außentemperatur.

Hier ein Überblick über unsere verschiedenen Fahrzeuge: Bei unseren Bussen gehören Klimaanlagen seit mehr als zehn Jahren zur Standardausstattung. Inzwischen sind fast alle damit ausgerüstet. Unsere Trambahnen vom Typ R2 und R3 verfügen über Luftaustausch-Anlagen, die neueren Züge vom Typ Variobahn und Avenio haben auch Klimaanlagen im Fahrgastraum. Die Bus- und Tramfahrer können die Anlagen für den Fahrgastraum nicht beeinflussen, sie werden in der Werkstatt eingestellt.

Die Bedingungen im dichten Münchner ÖPNV-Netz stehen allerdings grundsätzlich dauergekühlten Innenräumen bei Bussen und Zügen entgegen: Da sie den ganzen Tag über in kurzen Haltestellen-Abständen ihre Türen öffnen und schließen, bringt jeder Stopp warme Luft mit. Ein Kühleffekt wie in einem geschlossenen Raum oder in einem Fernverkehrszug ist so gar nicht möglich.

Münchner U-Bahnen fahren fast ausschließlich unterirdisch. Wenn es doch mal etwas heißer wird, hängt das damit zusammen, dass der betreffende Zug vorher auf den oberirdischen Abschnitten der U6 unterwegs war oder im Betriebshof unter freiem Himmel stand. Es kann einige Zeit dauern, bis ein von der Sonne aufgeheizter Zug durch den Luftaustausch, der bei allen Zügen stattfindet, wieder abgekühlt ist.