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Tour de U-Bahn

28. Juni 2013

Wem ist das nicht schon passiert: Nach einer anstrengenden Fahrradtour kehrt man im schattigen Biergarten zur Brotzeit ein oder springt in den kühlen See und stellt dann fest, dass die Kraft zum Zurückradeln einfach nicht mehr reicht: die Waden brennen, der Allerwerteste schmerzt und überhaupt hat sich der Sportsgeist endgültig verabschiedet.

Praktisch, wenn sich in nächster Nähe dann eine U-Bahn befindet, in die man kurzerhand sein Radl verfrachten kann.

Mit der Fahrradtageskarte (am Ticketautomaten unter „Tageskarten“ zu finden) kann man für 2,50 Euro sein Radl U-Bahn fahren lassen. Zu beachten gilt es hier nur, damit nicht zur Hauptverkehrszeit zwischen 6 und 9 Uhr sowie abends zwischen 16 und 18 Uhr zu fahren – es würde dort sonst zu eng werden. Da es in Tram und Bus nicht ganz so viel Platz gibt wie in der U-Bahn, dürfen hier Fahrräder leider gar nicht transportiert werden – außer, es handelt sich um Kinder- oder gefaltete Klappfahrräder. Die darf man sich unter den Arm klemmen und muss nichts zahlen.

Wer eine Fahrradtageskarte kauft, darf, wie der Name schon sagt, den lieben langen Tag sein Radl außerhalb der Sperrzeiten in der U-Bahn transportieren – der Radler selbst braucht natürlich auch ein gültiges Ticket. Was den Trainingseffekt angeht, muss man sich allerdings eingestehen: Für die Tour de France wird man sich so nicht empfehlen.