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Neuer Schotter für die Münchner Freiheit

24. Juli 2020
ma

Damit die Arbeiten vorangehen können, muss Material in die Baustelle gebracht und die Luft sauber gehalten werden. Wie das genau funktioniert und was im Tunnel passiert, zeigen die Bilder in unserem Blogeintrag.

 

Spät abends, macht sich der Arbeitszug auf einem speziell dafür eingerichtetem Logistikgleis auf den Weg zur Baustelle an der Münchner Freiheit. Er besteht aus einer Köf III Lok, einer Akkulok sowie drei Containertragwagen und bringt neue Schwellen und Schotter.

 

Hier kann keine U-Bahn mehr fahren: Die alten Gleise und der Altschotter wurden teilweise schon entfernt.

 

Mit einem sogenannten 2-Wege-Bagger, der sowohl Räder für die Fahrt auf Schienen als auch Reifen für die Straße hat, werden die neuen Schwellen vom Arbeitszug gehoben und an ihren Einsatzort gebracht.

 

Auf den Zentimeter genau: Die Arbeiter positionieren die Schwellen im richtigen Abstand zueinander auf dem neuen Schotterplanum.

 

Wenn alle Schwellen in diesem Bereich liegen, werden die Schienen und Weichenbauteile darauf gelegt und fest verschraubt. Anschließend wird Schotter nachgefüllt, bis auf die Höhe der Schwellen. Am Ende werden die Schienen verschweißt.

 

Damit die Arbeiter und auch das Material nicht in einer Staubwolke verschwinden, wurde vor Beginn der Bauarbeiten eine sogenannte Bewetterungsanlage aufgebaut. Die großen Turbinen sorgen für einen konstanten Luftstrom im Baustellenbereich.

 

Die Luft wird dann in einer Filteranlage gereinigt und anschließend wieder in den Tunnelbereich entlassen.

Und wer jetzt noch nicht genug hat und das Ganze auch in Bewegung sehen will, findet hier ein Video dazu.