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Über und unter der Erde geht’s weiter

20. November 2017
vk

Was aussieht, als könnte es das Bett eines Fakirs sein, ist in Wirklichkeit Teil der neuen Bewehrung, die vor kurzem im Tunnel angebracht wurde. Was auf der Großbaustelle am Sendlinger Tor in der letzten Zeit sonst noch passiert ist, lest ihr in der neuen Folge unseres Bautagebuchs. 

Unter der Erde wird fleißig gearbeitet. Was man nicht sieht, wenn man auf die U-Bahn wartet: Hinter der Verkleidung am Bahnsteig sieht es so aus! Unten links im Bild befindet sich der Bahnsteig – ein großes Stück ist hier herausgeschnitten worden, um die Betonteile an die neuen Ausgänge anschließen zu können.

 

An den bestehenden Wänden wird Bewehrung angeflochten und mit eingebohrten Dübeln im Beton verankert. Danach kommt eine Verschalung über die Konstruktion und wird mit einer zusätzlichen Betonschicht ausgegossen, siehe oben. 

Blick auf den Bahnsteig der U1/U2 Richtung stadteinwärts. Jetzt liegt der künftige neue Ausgang (auf dem Foto über der Baulampe) noch direkt im Tunnel – später wird der verlängerte Bahnsteig bis hierhin führen. 

Auch an der Oberfläche sind die Arbeiten in vollem Gange. So sah es Anfang Oktober an der Blumenstraße aus: 

 

Knapp einen Monat später, Mitte November, ist der Bagger schon viel tiefer. Er hebt den Platz für eines der beiden Erweiterungsbauwerke aus, die künftig die Umsteigesituation im U-Bahnhof entzerren werden. Eingerahmt wird die Baugrube von massiven Bohrpfahlwänden. Fast zwanzig Meter wird sich der Bagger am Ende in die Erde gegraben haben.

 
© Christian Bender, mehr Fotos auf seiner Homepage www.stammstrecke2.com

Alle Folgen des Bautagebuchs Sendlinger Tor lesen Sie hier im MVG Blog.