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Let's roll!

11. November 2019
vk

Der Zeitplan ist auf Kante genäht: Im sehr kurzen Zeitfenster der Betriebsruhe müssen tonnenschwere Rolltreppenteile über den U-Bahnsteig auf der Großbaustelle angeliefert werden. 

Es sind ganz schön lange Kerle: Die beiden Rolltreppen, die künftig vom U1/U2-Bahnsteig ins Zwischengeschoss führen werden, sind stolze 25,12 Meter lang und überwinden eine Förderhöhe von über 10 Metern. Sie bringen dabei auch einiges auf die Waage: Bis zu sechs Tonnen wiegt das schwerste der je fünf Einzelteile. Weil eine Rolltreppe nicht im Ganzen über den engen Schacht angeliefert werden kann, wird sie erst anschließend zusammengesetzt.  

 

Es ist ca. 1:30 Uhr in der Nacht – nun muss es schnell gehen: Um 4 Uhr früh müssen alle angelieferten Teile an Ort und Stelle sein, denn dann hat der Bahnsteig zu Betriebsbeginn wieder für die Fahrgäste frei zu sein, die hier auf ihre U-Bahn warten …

 

Zwei Gabelstapler ziehen die Rolltreppe in den Baustellenbereich. Weil es hier auf Zentimeter ankommt, musste vorher gut geplant werden, ob die Teile auch um die Ecke gezirkelt werden können. Der Plan geht auf: Alle Teile passten perfekt durch die Öffnung.

Hier wird die Rolltreppe im Verbindungstunnel über die Kranbahn ums Eck in den Fahrtreppenschacht eingezogen ….

… und in den steilen Schacht hinauf, wo die einzelnen Rolltreppenteile später gelascht, verschraubt und fixiert werden. Ganz am Ende werden die beiden fertig eingepassten Rolltreppen verpackt, damit ihnen beim weiteren Innenausbau nichts passieren kann. Ganz zum Schluss kommt die Elektrik. Nächstes Jahr heißt es dann: Let’s roll – ins brandneue Zwischengeschoss am Sendlinger Tor.