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Höher, schwerer, länger: U6-Baustelle reloaded

02. Juni 2014

Im Norden der U6 ist zwischen Kieferngarten und Studentenstadt derzeit wieder allerlei schweres Gerät unterwegs: Der zweite Teil der Gleiserneuerung und Sanierung der Heidemannbrücke ist in vollem Gang.

Dabei wird die zweite Gleisseite nach über 40 Jahren Dauernutzung ausgetauscht. Während die Fahrgäste auf dem Abschnitt statt mit der U-Bahn mit den SEV-Buslinien 106 und X106 weiterkommen, werden auf der Baustelle in monatelanger Arbeit Tonnen über Tonnen bewegt. Ab 30. August 2014 kann die U-Bahn wieder fahren. Dank des guten Wetters und da keine unvorhergesehenen Zwischenfälle lauerten, dauern die Arbeiten glücklicherweise kürzer als geplant - ursprünglich war die Baustelle bis 5. September 2014 angesetzt. Hier einige Eindrücke:

 

Gelb statt blau - ein Baustellen-Unimog zieht am Bahnhof Freimann mehrere Lastenwaggons über das 2013 erneuerte Gleis. Nebenan ist sind die austauschbedürftigen Schienen schon abtransportiert. Unten: Ein Kleinbagger sortiert die abgebauten Stromschienen. Allein diese Elemente wiegen viele Tonnen.

Nicht nur Stahl, sondern auch Beton und Schotter muss zuhauf in die Schuttcontainer auf Schienen umgeladen werden. Auch auf der Brücke sind dafür Bagger im Einsatz.

Im vergangenen Jahr musste zum Umladen noch eine eigene Baustellenfläche eingerichtet werden, bei Teil 2 der Baustelle geht das schon deutlich leichter: Der Schutttransport von der Heidemannbrücke auf die Straßenebene läuft heuer auf Schienen - weil das 2013 erneuerte Gleis den Anschluss ans DB-Güterzugnetz unterm Tatzelwurm ermöglicht.

Für den alten Schutt, der von der Brücke und vom Gleisbett kommt, ist eine gesonderte Entsorgung notwendig. Und bis zum Baustellenende Anfang September ist noch viel zu tun!