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U6 – Bagger, Busse und Beton

24. Mai 2013

Mehr als ein Jahr lang haben die Planer der MVG die Baustelle im Norden der U6 zwischen Studentenstadt und Kieferngarten vorbereitet, jetzt arbeiten dort für die nächsten Monate die Bagger. Die 2,4 Kilometer lange Sperrstrecke hat es in sich, obwohl das im Vergleich zu den 95 Kilometern U-Bahn-Gesamtnetz gar nicht nach viel klingt. Doch gerade dieser Abschnitt ist das Nadelöhr der Münchner U-Bahn:

Es ist der Weg unserer Züge zur Technischen Basis und zurück. Die Technische Basis ist der U-Bahn-Heimathafen: Hier werden die Züge geparkt, geputzt, repariert und gewartet. Würde der Weg dorthin abgeschnitten, käme auf alle anderen Linien der Zugverkehr über kurz oder lang zum Erliegen. An der Sanierung des Streckenabschnitts führt daher kein Weg vorbei. Bis 25. August 2013 wird die Baustelle uns und unsere Fahrgäste beschäftigen – und dann nochmal in einem ähnlichen Zeitraum im kommenden Jahr. Wir wollen hier im MVG Blog zeigen, was das heißt: Drei ineinander verzahnte Großbaustellen, der bisher größte Schienenersatzverkehr in München und die Organisation des U-Bahnbetriebs im restlichen Netz trotz der Baustelle an der Hauptschlagader. Zum Start gibt es Fakten, Fakten, Fakten: 


26 Busse fahren in Spitzenzeiten anstelle der U6
75 Mitarbeiter kümmern sich pro Tag um Service und Aufsicht
300 Tonnen wiegen die auf 2,4 km zu erneuernden Schienen
750 Quadratmeter Bahnsteigfläche werden im Bahnhof Kieferngarten erneuert
1.900 Quadratmeter Betonoberfläche sind auf der Heidemannbrücke zu bearbeiten
3.500 Schwellen werden ausgetauscht, ebenso viele Bahnsteigplatten
7.000 Tonnen Schotter müssen erneuert werden
20.000 Dübel werden auf der Heidemannbrücke verbaut

Wir werden hier in den nächsten Wochen zeigen, wie es vorangeht auf der Großbaustelle. Wir werden auch einige der vielen Gesichter vorstellen, die an der Baustelle und am SEV beteiligt sind. Wenn Sie etwas Spezielles wissen wollen: Melden Sie sich! Wir sind gespannt.