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Meine Haltestelle: Schwanthalerhöhe

22. November 2016

Das heutige Café "Lohner und Grobitsch" in der Sandtnerstraße war vier Jahrzehnte lang ein Kramerlädchen: Seit 1969 war das Geschäft, das Alexander Grobitsch mit seiner Frau betrieb, eine nachbarschaftliche Anlaufstelle auf der Schwanthalerhöhe, wo die U4/U5 hält.

Hier gab es Lebensmittel, Brotzeiten, Schokoriegel und immer ein offenes Ohr. Vor ein paar Jahren jedoch musste Alexander Grobitsch sein Geschäft aus gesundheitlichen Gründen aufgeben - da war er schon weit über das gesetzliche Rentenalter hinaus. Heute ist er 86 Jahre alt, und liebt seine Spaziergänge durch das Viertel.

Mit der U4/U5 und diversen Buslinien ist das Quartier bestens öffentlich angebunden. Die Schwantalerhöhe, nach dem Bildhauer Ludwig Schwanthaler (1802 - 1848) benannt, wartet mit viel Lebenswert auf:

Der Spielplatz Georg-Freundorfer-Platz wurde 2006 sogar prämiert. Das Verkehrszentrum des Deutschen Museums, direkt an der U-Bahnstation Schwanthalerhöhe, lockt jedes Jahr internationale Besucher an.

Die Riesenschnecke auf der Freifläche vor dem Museum haben schon Generationen von Kindern zu erklimmen versucht. Und im Bavariapark nebenan gibt es sogar Einhörner zu entdecken.

Das Café, dessen Wirtin ihm die charmante Würdigung im Namen schenkte, eröffnete übrigens genau an Alexander Grobitschs 80. Geburtstag.

Und auch mit der Einrichtung der Räume bleibt die Erinnerung an die vorige Nutzung als Tante-Emma-Laden lebendig.

Die MVG bringt Sie hin: U4/U5, Bus 53 und 134 Schwanthalerhöhe.

Fotos: Kerstin Groh

Die Reihe "Meine Haltestelle" erscheint regelmäßig in unserer Kundeninformation "MVGinfo". Der Artikel zur Schwanthalerhöhe ist in der Ausgabe 4/2016 veröffentlicht.