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2016 im Rückblick

30. Dezember 2016

2016 - das war die meiste Zeit ein bewegtes Jahr für uns. Aber 2016 bedeutete einen schrecklichen Abend lang auch den kompletten Stillstand für die Stadt. Hier kommt unser Rückblick auf arbeitsreiche, interessante, lustige und traurige Ereignisse der vergangenen zwölf Monate.

Ihr habt es sicher selbst gemerkt: Baustellen waren ein großes Thema in diesem Jahr - für unsere Fahrgäste und für uns. Aber es ist noch viel mehr passiert bei der MVG und in München. Schaut hier:

Januar: Ende der Großbaustelle am Ostfriedhof
In Giesing befindet sich jetzt der erste „Vollstern“ in der Münchner Tramgeschichte. Mehrere Monate dauerte die Gleisbaustelle, doch seither können die Straßenbahnen dort in alle Richtungen abbiegen. Aus diesem Anlass zeigten wir im Januar in unserer monatlichen Facebook-Reihe „Das historische Schmuckstück“ diesen Rückblick: eine Ansicht der großen Verkehrskreuzung am Ostfriedhof in den 1960er-Jahren.


Februar: Spatenstich für die Tram Steinhausen
Bei strahlendem Wintersonnenschein ging es los - und der Zeitplan war ehrgeizig: Die Verlängerung für die Tramlinie 25 zwischen Max-Weber-Platz und S-Bahnhof Berg am Laim sollte bis zum Fahrplanwechsel im Dezember fertig werden. Hier der Film zum Spatenstich.


März: Adé letzter Zeitkartenautomat
Wohl jeder, der in den vergangenen Jahren eine Wochen- oder Monatskarte kaufen wollte, ist mal davor gestanden: 84 Zeitkartenautomaten gab es früher an den U-Bahnhöfen. Doch nachdem die Zeitkarten nun an den modernen Ticketautomaten zu haben sind, haben die alten Terminals ausgedient. Das letzte wird am 23. März in den Ruhestand geschickt.


April: Kirschblüte in der Stadt
Ein Facebooknutzer hat uns mit seinem schönen Foto auf die Idee gebracht: An vielen Haltestellen in der Stadt blühen im April prächtige rosa Zierkirschenbäume. Wir haben uns mit der Kamera auf den Weg gemacht und noch einige tolle Bildmotive mehr gefunden.


Mai: Fundsachen kommen unter den Hammer
Laptop, Haferlschuhe, Regenschirm - oder lieber Fahrrad, Gummiball oder Überraschungskoffer? An zwei Terminen im Jahr wurden Dinge versteigert, die in U-Bahn, Bus und Tram liegenblieben und ein halbes Jahr lang nicht im MVG Fundbüro abgeholt wurden. Die Auktionen im Mai und im November im MVG Museum waren heiß begehrt.


Juni: Start des C2-Zugs
Was lange währt… endlich durfte am 17. Juni die erste neu bestellte U-Bahn vom Typ C2 in den Fahrgastbetrieb gehen. Die Züge, insgesamt sind 21 Stück bestellt, wurden heiß ersehnt. Die U6 ist die erste Linie, auf der die platzstarken U-Bahnen fahren dürfen. Ungewohnt war für viele Fahrgäste zunächst die helle Beleuchtung - das neue Lichtkonzept wurde entwickelt, damit Fahrpläne und weitere Infos im Innenraum bestens zu sehen sind.

Juli: Eine Stadt erstarrt
Vom schrecklichen Abend des 22. Juli haben wir kein Bild, aber viele Erinnerungen. Nach Schüssen am Olympia-Einkaufszentrum und einer unklaren Bedrohungslage weist die Polizei die MVG an, ihren gesamten Betrieb einzustellen - erstmals in der Geschichte Münchens. Busse und Trambahnen fahren nicht mehr, alle U-Bahnhöfe werden geschlossen. Erst als sicher ist, dass der Amokläufer allein war, dass er getötet ist und keine Gefahr mehr für die Bevölkerung besteht, können die Nachtlinien fahren und die Stadt kommt langsam wieder in Bewegung. München trauert um die Opfer des Amoklaufs.

 


August: Eine Flasche wird berühmt
996 Likes für eine Wasserflasche: Wie diese nämlich oben auf einen Anzeiger im U-Bahnhof gelangt ist, interessierte die Facebook-Gemeinde brennend. Es wurde über die möglichen Verursacher gemutmaßt, es wurden kreative Anleitungen und Youtube-Tutorials eingestellt und das Foto selbst wurde unzählige Male geteilt. Die Flasche war kurz drauf entfernt, doch sie bleibt unser Sommer-Highlight!

 


September: Die MVG App ko Boarisch
Zur Wiesn gab es ein besonderes Schmankerl für alle Android-Nutzer der MVG Fahrinfo München: „Mir dadadn die nächstn 17 Dog boarisch redn. Mogst?“, fragte die App. Viele mochten - und sowohl Android- als auch iPhone-Nutzer freuten sich über Breze und Riesenrad in der Verbindungsauskunft.

 


Oktober: Jubiläumsfest 140 Jahre Tram
Am 21. Oktober 1876 startete Münchens erste Straßenbahnlinie, damals noch vom Pferd gezogen. Bei einem Tag der offenen Tür im MVG Museum wurde das Jubiläum der Tram gebührend begangen - mit Kuchen, Luftballons, Kinderschminken und vielen weiteren Extras. 7.000 große und kleine Gäste feierten mit uns! Mehr Geschichte gefällig? Hier geht’s zum Blogartikel „Die Münchner Tram wird 140!“.


November: Die U3-Baustelle beginnt
Zwischen Scheidplatz und Münchner Freiheit geht es für die U3-Nutzer bis März 2017 nicht weiter, jedenfalls nicht mit dem Zug. Währenddessen findet hier eine Baustellenpremiere für die MVG statt. Erstmals erneuern wir die gesamte Fahrtechnik für die U-Bahn in dem vor über 40 Jahren gebauten Tunnelabschnitt. Die Arbeiten dauern fünf Monate, während die Fahrgäste auf der Strecke auf SEV-Busse umsteigen. Der Fortschritt im Untergrund wird auch im Blog im Bautagebuch begleitet.


Dezember: Die Tram fährt bis Steinhausen
Es hat geklappt, die Streckenverlängerung der Linie 25 ist rechtzeitig zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 fertig. Der Clou: Die Neubaustrecke führt in ein städtebauliches Entwicklungsgebiet. Während das „Bogenhausener Tor“ mit Bürohochhäusern und Hotel noch entsteht, ist die Tram schon da. Ein Konzept, das bereits bei der stark nachgefragten Tram 23 in Schwabing Nord und Tram St. Emmeram bestens aufgegangen ist. Hier der Film, der beim Eröffnungsfest der Neubaustrecke entstanden ist.

Wir sagen danke, dass Ihr und Sie uns in diesem Jahr begleitet habt und freuen uns auf 2017!